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Leistung 03

Tapeten

Von Raufaser über Vlies bis zur gemusterten Bahn, bei der jeder Rapport auf den Millimeter sitzen muss.

Der aufwendige Teil kommt vor der neuen Tapete

Die neue Bahn anzusetzen ist Handwerk und geht zügig. Die eigentliche Arbeit steckt im Ablösen der alten.

Denn darunter kommt regelmässig zum Vorschein, was vorher niemand sehen konnte: Leimreste, ausgerissener Putz, Stellen, die schon einmal notdürftig geflickt wurden. Wer darüber einfach neu tapeziert, sieht jede dieser Stellen später durch die frische Bahn hindurch.

Was dazugehört

  • Alte Tapete lösen und restlos entfernen, samt Leimresten.
  • Untergrund prüfen, spachteln und schleifen, bis die Fläche trägt.
  • Grundieren, damit die neue Tapete gleichmässig haftet und sich später wieder lösen lässt.
  • Ansetzen mit exaktem Rapport — auch bei grossen und versetzten Mustern.
  • Kanten sauber geschnitten an Decke, Sockel, Fenster, Türen und Steckdosen.

Welche Tapete passt

  • Raufaser — der Klassiker: robust, überstreichbar und nachsichtig gegenüber kleinen Unebenheiten.
  • Vliestapete — wird trocken angesetzt, der Leim kommt an die Wand. Lässt sich später meist in einem Stück wieder abziehen.
  • Mustertapete — für eine Wand, die etwas erzählen soll. Verlangt beim Ansetzen die meiste Sorgfalt.
  • Fototapete oder Akzentwand — ein Blickfang, statt vier Wände farbig zu machen.

Eine Wand statt vier

Oft reicht eine einzige tapezierte Wand, um einem Raum Charakter zu geben — und sie lässt sich in ein paar Jahren mit überschaubarem Aufwand wieder ändern, wenn der Geschmack sich dreht. Beim Termin vor Ort sage ich Ihnen, welche Wand im Raum sich dafür anbietet und welche nicht.

Schauen wir es uns zusammen an.

Der Termin vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. Danach wissen Sie, was es braucht und was es kostet — schriftlich und zum Fixpreis.